Was tun, wenn wir unser Kind konfirmieren lassen wollen?

"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege." (Ps 119,133)

Unsere Kirchengemeinde  lädt ihre getauften und ungetauften Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr zum Konfirmandenunterricht ein. Alle Konfirmand*innen der Deichgemeinden nehmen an einem Samstag pro Monat ganztätig am gemeinsamen Konfirmandenunterricht teil. Nach einigen Monaten erfolgt die Gemeindephase mit Unterricht in der Heimatgemeinde. Am Ende der Konfirmandenzeit findet eine Wochenendfreizeit statt. Ziel des Unterrichtes ist es, den christlichen Glauben zu entdecken und zu vertiefen.
 
Am Tag der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen ihre Taufe.  Wer noch nicht getauft ist, wird in der Regel am Tag der Konfirmation getauft. Mit der Konfirmation erhalten die Jugendlichen das aktive Wahlrecht für Gemeindewahlen und dürfen auch ein Patenamt wahrnehmen.
 
Gerne möchten wir Dich einladen für die Konfi-Zeit, die im Februar 2027 beginnen wird und mit Deiner Konfirmation 2028 enden kann. Im April 2028 solltest Du das 14. Lebensjahr erreicht haben. Um die Konfi-Zeit vorzustellen, Fragen zu beantworten und zur Anmeldung laden wir ein zu einem Elternabend, bei dem ihr Jugendlichen gerne dabei sein könnt.

Wo und Wann? Am 04.11.26 um 19 Uhr in der Neuen Kirche Wybelsum, Kloster-Langen-Straße 18.

Wir freuen uns auf dich!

Was ist eigentlich Diakonie?

Bericht vom Konfi-Tag

 

Am 12. September 2026 verbrachten die Konfis aus unseren Deichgemeinden ihren Konfi-Tag in Emden. Ziel war es Diakonie hautnah zu erleben. Ausgangspunkt an diesem Tag war die Schweizer Kirche. Hier waren wir zu Gast und wurden bestens umsorgt von Walter Schönsee, dem Küster dieser Kirche, der uns den ganzen Tag helfend und beratend zur Seite stand.

 

Am Vormittag besuchten wir zwei Einrichtungen: den Tagesaufenthalt und das Soziale Kaufhaus. Der Tagesaufenthalt ist eine prima Anlaufstelle für Obdachlose. Hier können sie duschen, billig etwas essen und trinken, andere Menschen treffen, aber auch einen Arzt antreffen. Im Sozialen Kaufhaus kann man für wenig Geld gebrauchte Möbel, Kleidung und Geschirr kaufen. Hier herrschte vormittags reger Betrieb. Nach dem Mittagessen kamen zwei Brüder der „Diaconie der Fremdlingen Armen“ zu uns und erzählten uns von ihrer Arbeit. Wir lernten, was hinter dem Begriff „verschämte Arme“ steckt und was die Brüder motiviert, dieses Ehrenamt auszuführen. Anschließend durften wir noch in die wunderschöne Johannes à Lasco Bibiothek. Wir nahmen in der Konsistorien Kammer Platz, wo sich die Brüder alle zwei Monate treffen.

 

Diakonie bedeutet, dass man als Christenmensch nicht nur um sich selber kreist, sondern auch den Nächsten im Blick hat. Konkrete Nächstenliebe wird deutlich durch Taten. Wie schön, dass wir in Emden da gut aufgestellt sind.

 

(CK)

Konfi-Fahrt im März 2025 - Foto: Frederik Koßmann
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