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PASTORIN
Claudia Kurrelvink
Rabenstraße 3
26723 Emden
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7 Wochen ohne Kneifen

 

 

Liebe Interessierte,

 

der erste Abend findet am 14.02. um 19:45 Uhr statt.

 

Wir sehen uns.

 

1. Woche: Gott zeigt sich (Genesis 32,25–30)

Jakob erlebt das am Fluss Jabbok: Wenn Gott sich zeigt, dann ist das mitunter ein Kampf, kein Kaffeestündchen. Er stellt sich in den Weg, fordert uns heraus, fragt, wer wir sind und hinterlässt uns als Veränderte. Solche Begegnungen erfordern Mut, sie bergen ein Risiko in sich. Und einen Segen.

2. Woche: Zeig dein Mitgefühl (Lukas 10,30 –35)

Mitgefühl hat mit Mut zu tun, das zeigt die Geschichte vom barmherzigen Samariter und das schöne Wort „Zivilcourage“, das man damit verbindet. Nicht kneifen, wenn andere Hilfe brauchen! Sondern sich berühren lassen, sich ein Herz fassen – und Herz zeigen!

3. Woche: Zeig deine Liebe (Markus 14,3–9)

Liebe ist ein undosierbares Gefühl. Ein bisschen Liebe gibt es nicht. Die Geschichte von der Salbung in Betanien macht es vor: Das kostbare Öl wird ausgegossen. Alles auf einmal. Jetzt. Denn Liebe ist auch nicht aufschiebbar.

4. Woche: Zeig deine Fehlbarkeit (Genesis 3,7–11)

Groß ist die Scham, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Wie gern suchen wir uns dann Feigenblätter wie Adam und Eva, wollen Fehler und Macken verstecken. Uns in unserer Blöße und Schwäche zu zeigen, das ist schwer – und bringt uns einander wirklich nahe.

5. Woche: Zeig deine Hoffnung (Markus 10,46–52)

Sei still, lass es bleiben, das nützt alles nichts! Wie laut können entmutigende Stimmen sein – auch im eigenen Kopf. Der blinde Bartimäus schreit dagegen an, er schreit sein Elend heraus und die Hoffnung, dass Jesus es verwandelt. Und er wird gehört!

6. Woche: Zeig, wofür du stehst (Matthäus 26,69–75)

Welch großer Schmerz, wenn wir erkennen, dass wir verraten haben, was uns wichtig und heilig ist. Petrus weint bitterlich darüber. Wir verlieren uns selbst, wenn wir verleugnen, wofür wir stehen. Und retten uns, wenn wir das endlich zeigen können.

7. Woche: Zeig dich Gott  (Jona 2,1–11)

Weit, weit können wir gehen, wenn wir Gottes Rufe nicht hören wollen. Bis in den Bauch des Fisches, in die Nähe des Todes, da, wo uns keiner mehr sieht. Jona zeigt, dass man sich dann immer noch entscheiden kann, aufzutauchen. Und dass Gott dann bei uns ist, immer noch, mehr denn je.

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